Verloren in einer Stadt, die sich nicht wie eine neue Heimat anfühlt, treibt ein junger jüdischer Exilrusse durch die Straßenschluchten. Zwischen Empire State Building und Freiheitsstatue erleichtert er Touristen um ihre Fotoapparate. Doch nicht nur die ungewöhnliche Art, seinen Lebensunterhalt zu verdienen, macht ihn interessant.
Seine heimliche Leidenschaft liegt in den Aufnahmen der erbeuteten Filme, die er für seine Sammlung entwickeln lässt – ein geheimnisvolles Spiel mit den Erlebnissen anderer. Jedoch ein Beutezug verändert alles. Die diesmal entwickelten Fotografien entführen ihn in seine alte Heimat St. Petersburg und reißen eine fast vergessene Liebeswunde wieder auf.
Das Bühnenprogramm basiert auf dem gleichnamigen Hörbuch (BUCHFUNK 2024) entführt das Publikum ins New York der 90er Jahre. Im Zentrum steht Teresa Weißbach. Bekannt aus Kino, TV und Theater, begeistert sie seit Jahren ein breites Publikum mit ihrer Präsenz und stimmlichen Ausdruckskraft. In Das Weiße Album verleiht sie dem Text der Leipziger Autorin Diana Feuerbach Tiefe, Witz und emotionale Spannung.
Musikalisch gestaltet wird der Abend von der international renommierten Pianistin Lora Kostina, die aus St. Petersburg stammt. Sie kleidet die Geschichte in ein eigens kuratiertes musikalisches Gewand aus Jazzklassikern, russischen Traditionals, deutschen Popsongs und wunderbaren Eigenkompositionen.
Ein Abend mit zwei Künstlerinnen, die ihre Liebe zu Wort und Musik mit dem Publikum teilen und es mitnehmen auf eine gefühlvolle Zeitreise, die unvergessen bleibt.
Besetzung:
Teresa Weißbach - Lesung / Gesang
Lora Kostina – Klavier / Kompositionen / Arrangements
Buch von Diana Feuerbach
„Eine Geschichte, die mehr ist als eine nostalgische Hommage an die analoge Fotografie. Was auf den ersten Blick wie ein gewöhnliches Verbrechen wirkt – nämlich Touristen ihrer Kameras zu berauben – entpuppt sich als eine poetische Suche nach Identität und als eine melancholische Erzählung über eine vergangene Liebe …“
Rebekka Adler, MDR Kultur
__________________________________________
„Wunderbare Geschichte, wunderbare Musik, wunderbar gelesen von Teresa Weißbach.“
Peter Schneider, Schauspieler
„Teresa Weißbach verleiht dem Text mit ihrer Stimme eine große Zärtlichkeit, die Lora Kostina mit Klavierstücken zwischen amerikanischem Jazz und russischer Klassik unterstreicht.“
Leonie Berger, SWR Kultur
__________________________________________
„Dieses musikalisch-literarische Hörbuch lässt durch Klavier und Stimme Bilder im Kopf lebendig werden. Es ist ein Hochgesang auf die analoge Fotografie, aber auch eine Huldigung der Zuversicht und der Macht der Fantasie.“
Andi Hörmann, Lesart, Deutschlandfunk Kultur
„Nach kurzer Zeit bist Du völlig in die klingende Erzählung eingetaucht und hast das Gefühl, an dem Geschehen teilzunehmen. … Das ist die Magie der Kunst, die die Autorin Diana Feuerbach, die Jazzkomponistin Lora Kostina und die Stimme des Buches Teresa Weißbach in ihrer Vollkommenheit beherrschen. Es ist unmöglich, diesem Zauber nicht zu verfallen.“
Küf Kaufmann, Vorsitzender der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig